Nachhaltige Getränke

Wie man ökologische Getränke erkennt.

 Wer sich ökologisch ernähren will, muss vor allem auf die Verpackung achten. So sind die Getränke die in Glasflaschen abgefüllt werden, schon per se umweltfreundlicher als Einweg- oder Mehrwegflaschen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt gilt die Regel, dass Mehrwegflaschen immer umweltfreundlicher sind als, Einwegflaschen. Desweiteren gilt es die Verpackung zu beachten. Allerdings ist nicht alles was grün eingepackt wird auch wirklich umweltfreundlich. Oftmals sind diese Produkte nur grün verpackt wie die Cola life um ein Gefühl von ökologisch und biologisch zu initieren.

Desweiteren gilt es verschieden Siegel auf den Verpackungen zu achten. Wie etwa des Siegel des Blauen Engels oder auch des Siegels für den grünen Punkt.

Für mehr Informationen über umweltbewusste Verpackungen findet ihr hier.

 

Nachhaltige Getränkemarken:

Hier geht es nun nicht mehr nur um Alternativen zu Coca-Cola und Pepsi sondern generell um ökologisch und sozial hergestellte Getränke. So zum Beispiel die LemonAid Beverages GmbH, die nicht nur ökologisch verträglich herstellen, sondern auch fair. Des weiteren werden pro gekauftem Kasten 5 Cent an gemeinnützige Projekte gesteckt. Seit 2010 wurden so 1.200.000€ „zusammengekauft“. Für weitere Informationen schaut auf ihrer Website nach, auf der ihr auch Händler und Vertriebe mit diesem Produkt finden könnt.

Eine weitere nachhaltige Getränkemarke ist Quartiermeister aus Berlin. Genau wie LemonAid und Fritz Kola wurde auch dieses Unternehmen von Studenten, die sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst sind. Quartiermeister produziert Bier und wird unter dem Slogan „Saufen für den guten Zweck“ vermarktet. Die Erlöse die erwirtschaftet werden fließen komplett in soziale Projekte in und um Berlin.

Eigentlich sollte hier noch ein dritter Text stehen über die Marke Innocent. Gegründet von 3 Briten war es die erste Marke die auf ökologisch Komponenten einging. Warum war? Seit 2013 besitzt Coca Cola 90% Anteile. So wurde die ehemals hippe und gesunde Marke zu einer multinationalen und verriet ihre Werte.

 

Warum wir auf Coca Cola verzichten sollten.

Coca Cola ist eine Weltmarke, die jedem ob in Dschibuti, in Brasilien oder in Thailand ein Begriff ist. Sie hat weltweit einen hohen Umsatz und produziert vor allem in sogenannten 3. Weltländern, wie zum Beispiel in Indien und in El Salvador. Dort werden auf Zuckerfarmen 30.000 Kinder eingesetzt laut Human Rights Watch. Dennoch profiliert sich Coca Cola in der Öffentlichkeit als Unternehmen, welches sich den globalen Herausforderungen gegenüberstellt und zur Lösung aller Probleme beitragen will. Sei es durch Förderung von Frauen, diese Selbstständig zu machen oder durch Sport- und Ernährungshilfe. Was sich anhört wie eine Satire auf Coca Cola ist leider Realität. So engagiert sich der Konzern weltweit auch gegen Hunger, obwococa-colahl gerade durch die Produktion von Coca Cola Unmengen an Wasser verbraucht wird und lebensbedrohliche Pestizide im Grundwasser nachgewiesen wurden. Obwohl Coca Cola sich selbstverständlich als einen Konzern mit Weltmacht definiert, ist der Umsatz in den letzten Jahren stark gesunken.

Es gibt genug Alternativen. Umweltfreundlichere, leckere und vor allem menschenfreundlichere Unternehmen die auch Cola herstellen ohne dabei Menschenrechtsverledownloadtzungen zu begehen. Zum Beispiel ist eine Alternative Fritz-kola, ein Unternehmen welches von 2 Hamburger Studenten gegründet wurde. Diese produzieren größtenteils ökologisch und auch ihr Verpackungsmaterial ist umweltfreundlich. Dasselbe gilt für Premium Kola die sogar nur einen Vertriebsweg von 600km höchstens haben, da so nur eine nicht umweltbelastendes Produkt gewährt werden kann.

Konsum ist nicht nur Konsum, Konsum ist auch immer politisch.

 

Für weitere Informationen:

https://www.uni-trier.de/index.php?id=21448

http://konsumpf.de/?p=4379

http://konsumpf.de/?p=12802

https://netzfrauen.org/2014/09/25/coca-cola-die-etwas-andere-werbung/

 

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