Definition

“Was ist nicht inklusive Jugendarbeit? Inklusive Jugendarbeit ist nicht “mehr“ Integration von Menschen mit Behinderung, auch wenn das eine gute Sache und wichtig ist. […] Inklusion ist für mich kein mehr oder weniger visionäres oder utopisches Ziel, das hier und heute oder nach einer gewissen Zeit erreicht ist, sozusagen ein langer Weg und irgendwann treten wir ins goldene Zeitalter der Inklusion ein. […] Inklusion muss eine unentwegte Herausforderung bleiben –  und als geltendes Recht auch heute unhintergehbare Orientierung und Handlungsmaßstab sein.“ (Prof. Dr. Clemens Dannenbeck, Auftrag Inklusion, S.18 ff.)

 

 

 

Inklusion bedeutet also nicht mehr die bloße Integration von Behinderten in unsere Gesellschaft, sondern vor allem, dass Menschen mit Behinderung Teil unserer Gesellschaft sind. So sollen Menschen mit Behinderung nicht durch ihre Behinderung beschränkt werden, denn erst das behindert sie. Diese Behinderung durch den Abbau von materiellen und vor allem geistigen Barrieren ist das Hauptziel der Inklusion. Angefangen in Jugendvereinen vor Ort die demokratisiert werden, sodass Menschen mit Behinderung gleich teilnehmen können an den jeweiligen Angeboten wie Menschen ohne Behinderung, bis hin zur Politik, die nun das neue Teilhabegesetz verabschiedete. Inklusion betrifft allerdings nicht nur Menschen die Behindert sind, sondern die gesamte Gesellschaft, sei es Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen mit einer Lernschwäche, die es sich zum Ziel machen muss, alle Individuen ihre persönliche Individualität auszuleben, ohne hierbei die unterschiedlichen Personen wert bezogen zu beurteilen. Wenn dieses Ziel erreicht ist, ist die Gesellschaft auf einem guten Weg.

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