Unser Star für Hessen-Nassau

14. März 2010

Ev. Jugend begrüßt den neuen Landesjugendpfarrer und bezieht Stellung zu Integrationund interkultureller Öffnung in der Kinder-und Jugendarbeit

Nicht alle guten Hessen singen oder fahren zum Eurovision Song Contest nach Oslo. Einer von ihnen ist der neue Landesjugendpfarrer der Ev. Kirche in Hessen und Nassau. Im Juli tritt Tim Bürger seine Stelle an und kümmert sich um die Belange der Kinder-und Jugendlichen in der Kirche. Dass er dabei nicht alleine ist, wurde ihm auf der Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e. V. (EJHN) deutlich. Hier trafen sich, wie in jedem Frühjahr und Herbst, vom 13. -14. März 2010 etwa 120 Vertreter und Vertreterinnen der Kinder- und Jugendarbeit. Das gemeinsame Durchdenken der Jugendarbeit mit Jugendlichen sieht Tim Bürger als den Schwerpunkt seiner Arbeit aus dem einfachen Grund: „weil Jugendliche Kirche sind!“ Damit gewann der aus Kassel stammende Nordhesse die Sympathien der Runde und bot den Delegierten die Gelegenheit ihn näher kennenzulernen. Im Gegenzug konnte er die vielen unterschiedlichen Menschen treffen, die ihm demnächst bei seiner Arbeit zur Seite stehen werden. „Es war ein langer und schwieriger Weg, bis wir Tim als Nachfolger für Eberhard Klein gefunden haben. Wir freuen uns, ihn als neuen Landesjugendpfarrer zu haben und sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit ihm“, sagt der Vorsitzender der EJHN, Matthias Roth.
Erfreut war die Vollversammlung über die Wahl von Jasmin Meister (Dekanat Büdingen) zur zweiten Vorsitzenden, sowie Hellen Leuner (Dekanat Vogelsberg) als neues Vorstands­mitglied der Propstei Oberhessen.
Darüber hinaus äußerte sich die Ev. Jugend in Hessen und Nassau auf ihrer Frühjahrstagung zu Integration und interkultureller Öffnung innerhalb des Verbandes. Die 120 Delegierten verabschiedeten dazu ein Positionspapier, dass den Prozess der Integration innerhalb des Verbands weiter ankurbeln soll. Die Kinder-und Jugendarbeit will sich Menschen mit Migrationshintergrund öffnen. In dem Papier „Vielfalt braucht Gestaltung“ wird betont, dass die Vielfalt und der Reichtum der Kulturen und Religionen für die gegenwärtige und zukünftige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen neu entdeckt und im Sinne eines Miteinanders nutzbar gemacht werden sollte. Jeder Einzelne ist dafür zuständig und muss im jeweiligen Arbeitsbereich prüfen, wo er den Austausch der Kulturen verhindert, um sich dann dem Neuen zu öffnen.
Die Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e.V. ist das höchste beschlussfassende Vertretungsorgan der kirchlich getragenen und verantworteten Arbeit von und mit Kindern und Jugendlichen in der EKHN. Die Delegierten aus den Dekanaten vertreten damit die rund 170 hauptberuflichen und ca. 20.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ev. Jugend in Südhessen und im östlichen Rheinland-Pfalz.


Herausgegeben im Auftrag des Vorstandes der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e. V.
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