Evangelische Jugend gegen NPD-Aufmarsch am 1. Mai in Frankfurt

29. April 2013

Am 1. Mai wollen alte und neue Nazis aus ganz Deutschland in Frankfurt am Main aufmarschieren und ihre fremdenfeindliche und menschenverachtende Ideologie verbreiten. Die Evangelische Jugend der EKHN steht für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft und spricht sich deutlich gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Ausgrenzung aus.

Daher sind alle demokratischen Kräfte aufgefordert, dafür einzutreten, dass Frankfurt ein Ort für Demokratie, der Völkerverständigung und des weltoffenen und gastfreundlichen Frankfurt bleibt.

Frankfurt hat keinen Platz für Rassisten

Auf dem Friedberger Platz treffen sich am 1. Mai zwischen 11 bis 15 Uhr junge Leute zu einer Aktion „chillen gegen rechts“. Organisiert ist diese Veranstaltung von der Jugendkirche sankt peter (www.sanktpeter.com). Dort können einzelne Jugendliche Jugendgruppen aus Kirchengemeinden, Dekanaten oder den Jugendverbänden auf kreative und bunte Weise zeigen, dass die Frankfurter keine Nazis in ihrer Stadt haben wollen. Die Evangelische Jugend der EKHN ruft dazu auf, diese Aktion zu unterstützen und sich aktiv gegen Rechtsradikalismus in Frankfurt oder anderen Orten einzusetzen.

Wir fordern dazu auf, am 1. Mai gegen den Aufmarsch der NPD in Frankfurt Flagge zu zeigen und schließen uns mit dieser Forderung dem Römerbergbündnis, bestehend aus der Jüdischen Gemeinde, den beiden großen christlichen Kirche, dem DGB, aller Frankfurter demokratischen Parteien und dem Jugendring, an.

Wir alle sind gefordert der Bedrohung unseres friedlichen Zusammenlebens entgegenzutreten. Damit die NPD und ihre Anhänger keinen Platz und keine Aufmerksamkeit erhalten, rufen wir dazu auf, gewaltfrei Widerstand zu zeigen. Dies kann durch friedliche Protestaktionen oder die Durchführung von Aktionen auf Plätzen und Straßen in Frankfurt geschehen. So können Menschen am 1. Mai für ein friedliches Zusammenleben aller in Frankfurt eintreten.

Die EJHN ist für die Anliegen und Forderungen der Kinder- und Jugendarbeit innerhalb der EKHN zuständig. Kennzeichen dieser Arbeit sind Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit, Beteiligung und Selbstorganisation junger Menschen. Diese Eigenschaften äußern sich in der demokratischen und selbständig-unabhängigen Verbandsstruktur auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens innerhalb der Landeskirche. Jugendliche diskutieren und
vertreten selbstständig ihre Themen. Trotz ihrer Selbstständigkeit und Unabhängigkeit ist die EJHN Teil der Kirche und daher an ihrer Gestaltung interessiert und beteiligt.

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